16.10.2020 Lebensversicherung und Altersvorsorge

Barmenia meets PrismaLife

Die Barmenia Versicherungsgruppe beteiligt sich mit 25,1 Prozent an dem LV-Spezialisten, das Fondsgeschäft wird zusammengelegt.

Mit dem neuen Partner PrismaLife auf Expansionskurs: Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia. (Foto: Barmenia)
Mit dem neuen Partner PrismaLife auf Expansionskurs: Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia.
(Foto: Barmenia)

Die Lebensversicherungsbranche ist weiter kräftig in Bewegung. Erst kürzlich hat die Allianz angekündigt, künftig auf 100-Prozent-Garantien zu verzichten. Jetzt haben zwei große Marktplayer ihre Kooperation angekündigt: Die Wuppertaler Barmenia Versicherung steigt mit 25,1 Prozent bei PrismaLife ein.

Künftig soll die PrismaLife-Zentrale in Ruggel, Liechtenstein, für beide Unternehmen das Kompetenzzentrum im Segment fondsgebundene Lebensversicherungen bilden. Von hier aus wollen die Partner das Geschäft ausbauen und weitere europäische Märkte erschließen.

Schwerpunkt Nachhaltigkeit

 

Beide Versicherer verbindet nach eigener Aussage eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie. Barmenia und PrismaLife sehen nachhaltiges Investieren als Geschäftsfeld der Zukunft an. Bereits heute biete man seinen Kunden eine breite Auswahl an entsprechenden Fonds.

„Als verantwortungsvoll handelndes Unternehmen ist es unser Anliegen, langfristige Partnerschaften zu schließen", sagt Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen. „Die zusätzlichen Kompetenzen der PrismaLife machen uns langfristig stärker.“

Gemeinsame Expansion

 

Mithilfe der PrismaLife-Expertise im internationalen Geschäft für fondsgebundene Lebensversicherungen erhofft man sich, neue Märkte in Europa zu erschließen. Auch bei PrismaLife erwartet man eine profitable Zusammenarbeit. Holger Beitz, CEO des Unternehmens: „Die Beteiligung der Barmenia stärkt unsere Kapitalbasis und ermöglicht ein solides Wachstum auf den Zielmärkten." Derzeit bereitet PrismaLife den Markteintritt in Italien und Malta vor.

Die Kooperation ist langfristig angelegt und steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Im Rahmen der engeren Zusammenarbeit sei auch eine Erhöhung der Beteiligung möglich. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

 


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