09.03.2020 Branche | Produkte

Plus 17 Prozent: Ammerländer wächst kräftig

Mehr Beitragseinnahmen, mehr Gewinn und mehr Mitarbeiter – das ist die Bilanz des Geschäftsjahrs 2019. Bedeutendstes Produkt bleibt mit Abstand die Hausratversicherung.

Am Unternehmenssitz in Westerstede in Niedersachsen dürfte dank guter Zahlen derzeit beste Stimmung herrschen. (Foto: Ammerländer Versicherung VVaG)
Am Unternehmenssitz in Westerstede in Niedersachsen dürfte dank guter Zahlen derzeit beste Stimmung herrschen.
(Foto: Ammerländer Versicherung VVaG)

Die Ammerländer Versicherung hat nach eigenen Angaben ein erfolgreiches Jahr 2019 hinter sich. Die Beitragseinnahmen sind demnach um 17 Prozent auf 55,03 Millionen Euro (2018: 47,02) gestiegen. Die Zahl der Mitglieder des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit stieg um 81.774 auf 629.671. Der Gewinn nach Steuern fiel mit 3,9 Millionen Euro um rund 500.000 Euro höher aus als im Vorjahr. Das Eigenkapital stieg auf 19,5 Millionen Euro. „Im Branchenvergleich haben wir uns überdurchschnittlich gut entwickelt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Axel Eilers bei der Vorstellung der Zahlen.

Umsatzbringer Hausratversicherung

 

Die stärkste Sparte blieb die Hausratversicherung. Die dort verdienten Beiträge stiegen auf 36,99 Millionen Euro (plus 14,1 Prozent) und machten somit 70 Prozent des Beitragsvolumens aus. Gleichzeitig legte die Fahrrad-Vollkaskoversicherung erneut zu. Die hier verdienten Beiträge stiegen um 77,5 Prozent auf 5,41 Millionen Euro. Somit löste die Fahrrad-Vollkaskoversicherung die Unfallversicherung als zweitstärkste Sparte ab. Trotzdessen verzeichnete auch diese Sparte ein Wachstum. Die verdienten Beiträge erhöhten sich um 9,21 Prozent auf 4,01 Millionen Euro.

Die Zahl der Schadenfälle stieg im vergangenen Geschäftjahr allerdings auch, auf nun 28.960 Fälle. Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle lagen dadurch ebenfalls höher und stiegen um 3,4 Millionen Euro auf rund 22,6 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl der Ammerländer erhöhte sich binnen Jahresfrist deutlich auch 132 Beschäftigte und fünf Auszubildende (2018: 106 Mitarbeiter, drei Auszubildende).


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