29.06.2020 Produkte

Hilfe, wenn der Rücken schmerzt

Die Coronakrise kann aufs Kreuz gehen. Harmlos oder ein Fall für den Arzt? Schnelle Orientierung und Anleitung zur Selbsthilfe bietet ein Onlinetool der Allianz.

Allianz-Kunden in der privaten Krankenversicherung bekommen ein kostenloses, digitales Angebot zur Unterstützung beim Kampf gegen Rückenschmerzen. (Foto: © BillionPhotos.com - stock.adobe.com)
Allianz-Kunden in der privaten Krankenversicherung bekommen ein kostenloses, digitales Angebot zur Unterstützung beim Kampf gegen Rückenschmerzen.
(Foto: © BillionPhotos.com - stock.adobe.com)

Es zieht, kneift, sticht, drückt – Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Fast jeder kennt sie. Besonders in der Corona-Krise macht sich das Kreuz bei vielen bemerkbar: Finanzielle Nöte, Einsamkeit oder Sorgen um die Liebsten – die Psyche ist ein Faktor, der zu Rückenleiden führen kann. Aber auch intensivere Gartenarbeit oder langes Sitzen in ungünstiger Haltung wirken sich aus. „Das belastet die Wirbelsäule und kann Schmerzen auslösen“, sagt Professor Joachim Grifka von der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg Bad Abbach. Schnelle Unterstützung und Orientierung bietet „Check My Back“.

Ursache meist harmlos

 

Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) hat das wissenschaftlich basierte Online-Tool gemeinsam mit Grifka entwickelt. Wo liegt der Schmerz? Hat er sich noch mal verschlimmert? Sind Gefühlsstörungen im Spiel? In einem digitalen Schnelltest beantwortet der Patient Fragen zu seinen Beschwerden (s. Grafik). Anschließend empfiehlt ein Algorithmus ein passendes Übungsprogramm. Denn: In 90 Prozent der Fälle ist etwa ein verspannter Muskel oder eine Blockade der Schmerzauslöser. Meist reichen gezielte Übungen, um Linderung zu verschaffen. Mit zehn bis 15 Minuten täglicher Praxis können sich Betroffene oft selbst helfen. Zudem liefert das Tool Erklärungen zu Schmerzursachen.

Schnell handeln

 

Ergibt der Test eine erhöhte Risikostufe – etwa bei ausgeprägten Schmerzen oder Vorerkrankungen –, kann der Betroffene einen Rückruf durch einen medizinischen Experten veranlassen. Dieser meldet sich, um weitere Fragen und die Dringlichkeit einer ärztlichen Behandlung abzuklären. APKV-Versicherte mit Voll- oder Zusatztarifen können das Tool kostenfrei nutzen. „Wer Schmerzen hat, sollte nicht lange warten und schnell etwas unternehmen“, rät Grifka.

Mit sechs Fragen dem Schmerz auf der Spur: Wer „Rücken hat“ bekommt bequem zu Hause per Schnelltest eine erste Einschätzung und einen Trainingsplan. (Quelle: Allianz)
Mit sechs Fragen dem Schmerz auf der Spur: Wer „Rücken hat“ bekommt bequem zu Hause per Schnelltest eine erste Einschätzung und einen Trainingsplan. (Quelle: Allianz)

Drei Fragen an:

Foto: Allianz
Daniel Bahr, Vorstand Allianz Private Krankenversicherungs-AG

Warum ist „Check My Back“ gerade jetzt wichtig?

In der aktuellen Lage ist eine Online-Unterstützung für zu Hause besonders sinnvoll, um den Kontakt zu anderen gering zu halten und zugleich Orientierung zu bekommen, ob die Schmerzen ernst sind und was zu tun ist.

Wann haben Sie das Tool eingeführt, wie kommt es bei Ihren Kunden an?

Wir haben „Check My Back“ vor gut einem Jahr gestartet und sofort ein sehr, sehr gutes Feedback von den Nutzern erhalten. Deshalb bieten wir für unsere Versicherten jetzt schon ein ähnliches Tool für Knieschmerzen an und planen Angebote für weitere Schmerzpunkte im Körper.

Welche Rolle spielen die freien Vermittler bei der Verbreitung des Online-Tools?

Die Tools stehen vielen unserer Versicherten kostenfrei zur Verfügung. Sie sind ein Grund mehr, sich für einen Tarif der Allianz zu entscheiden. Vermittler sprechen das oft direkt bei Interessenten an.


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