25.11.2019 Produkte

ALTE LEIPZIGER senkt Überschussbeteiligung in der Lebensversicherung

Laufende Verzinsungen werden bei verschiedenen Produkten um 0,25 Prozentpunkte abgeschmolzen.

Keine guten Nachrichten vom Firmensitz in Oberursel: Die Überschussbeteiligung sinkt nächstes Jahr. (Foto: ALTE LEIPZIGER)
Keine guten Nachrichten vom Firmensitz in Oberursel: Die Überschussbeteiligung sinkt nächstes Jahr.
(Foto: ALTE LEIPZIGER)

Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung erwartet, dass die Niedrigzinsphase bis auf weiteres anhält. Sie hat deshalb entschieden, die Verzinsung ihrer Tarife nach unten anzupassen. „Im Ergebnis bleiben unsere Rentenversicherungen attraktiv, allein schon durch die lebenslange Rente. Auch die Verzinsung kann sich im Vergleich zu anderen sicheren Anlageprodukten weiterhin sehen lassen“, so Dr. Jürgen Bierbaum, Vorstandsmitglied der ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung.

Festhalten an klassischer Rentenversicherung

 

Die laufende Verzinsung für die moderne Rentenversicherung AL_RENTEFlex beträgt nach Anpassung 2,35 Prozent (2019: 2,60 Prozent). Die laufende Verzinsung ist die Summe aus garantierter Verzinsung und laufender Überschussbeteiligung. Die Gesamtverzinsung, die neben der laufenden Verzinsung auch Schlussüberschuss- und Sockelbeteiligungen umfasst, liegt künftig bei 2,65 Prozent (2019: 3,10 Prozent). Die laufende Verzinsung der klassischen Rentenversicherungen erreicht 2,25 Prozent (2019: 2,50 Prozent). Ihre Gesamtverzinsung wird von 2,90 Prozent auf 2,50 Prozent. angepasst. Die ALTE LEIPZIGER gehört zu den wenigen Gesellschaften, die weiterhin klassische Rentenversicherungen für die betriebliche Altersversorgung anbieten.

Die Anpassungen der Überschüsse haben laut einer Pressemitteilung keine Auswirkungen auf den vereinbarten, möglicherweise höheren Garantiezins der Bestandskunden. Die ALTE LEIPZIGER verweist dabei auf ihre überdurchschnittlich stabile Kapitalausstattung, die unter anderem durch den kontinuierlichen Aufbau des Eigenkapitals erreicht wurde. Auch die Solvenzquote per 31.12.18 in Höhe von 357 Prozent (ohne Volatilitätsanpassungen und Übergangshilfen) sei marktüberdurchschnittlich. Auch für 2019 wird ein sehr guter Solvenzwert erwartet.


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