16.11.2022 Branche

Insurtech Luko hat neuen Chef

2021 stieg Nigel Jankelson beim Berliner Digitalversicherer Coya ein. Das Unternehmen heißt nach einer Fusion nun Luko Insurance AG und der Australier ist seit Beginn dieses Monats der neue CEO. Seine Aufgabe dürfte vor allem sein, dass Unternehmen endlich aus der Verlustzone zu führen.

Den Berliner Hipster-Look bringt er schon mal mit: Der Australier Nigel Jankelson ist neuer Chef bei Luko. (Foto: Luko)
Den Berliner Hipster-Look bringt er schon mal mit: Der Australier Nigel Jankelson ist neuer Chef bei Luko.
(Foto: Luko)

Nigel Jankelson ist seit Anfang November neuer CEO (Chief Executive Officer) der Luko Insurance AG aus Berlin. Er folgt damit auf Max Bachem, der nach Unternehmensangaben auf eigenen Wunsch geht, um ein neues Unternehmen gründen.

Neustart nach Coya-Misserfolg

 

Als Vorstandsvorsitzender verantwortet Jankelson nun die Bereiche Finanzen, Vertrieb, operatives Geschäft und Personal. Zuvor arbeitete er als COO (Chief Operating Officer) der Investment Bank Macquarie in New York und ist seit 2020 COO und seit 2021 auch Mitglied des Vorstands des Digitalversicherers Coya. Im Januar 2022 firmierte Coya nach Zusammenschluss mit der französischen Luko-Gruppe, die ihren Sitz in Paris hat, in Luko Insurance AG um, nachdem das Insurtech auf dem deutschen Markt keinen großen Erfolg hatte.

Laut Raphaël Vullierme, CEO und Gründer der Luko-Gruppe gilt es nun, den Digitalversicherer international weiter zu vergrößern, den Umsatz im kommenden Jahr zu verdreifachen und zeitnah in die Profitzone zu gelangen. Die fehlende Profitabilität ist ein Problem mit dem viele Insurtechs in Deutschalnd seit Jahren kämpfen. Luko bietet hierzulande bisher nur Hausrat-, Haftpflicht und Haustierversicherungen an. Im Mittelpunkt des Versicherungsmodells steht ein sogenanntes Giveback-Programm, bei dem überschüssige Prämien an von den Versicherungsnehmern ausgewählte Wohltätigkeitsorganisationen gespendet werden sollen.


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