24.07.2020 Profitipps

Der richtige Versicherungs­schutz für den Campingurlaub

Camping wird für viele Menschen in Coronazeiten eine Alternative zur Fernreise. Je nach Nutzung und Verbleib eines eigenen Wohnmobilis oder Caravans genügt die Kfz-Versicherung allerdings nicht immer.

Teure Wohnmobile mit umfänglicher Ausstattung brauchen den passenden Versicherungsschutz. (Foto: Zurich Gruppe Deutschland)
Teure Wohnmobile mit umfänglicher Ausstattung brauchen den passenden Versicherungsschutz.
(Foto: Zurich Gruppe Deutschland)

Die Reise im eigenen Wohnmobil liegt im Trend und dürfte durch die Corona-Pandemie weitere Anhänger dazugewonnen haben. Schon 2019 stieg die Zahl der Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Deutschland um knapp 14 Prozent auf 80.863, darunter 54.000 Reisemobil-Neuzulassungen und 27.000 Zulassungen von Caravans. Wer sich zum Kauf entschließt, sollte natürlich auch an den passenden Versicherungsschutz denken. Die Zurich Versicherung stellt die wichtigsten Punkte dar:

Schutz für Fahrzeug und Einrichtung durch die Kfz-Versicherung

 

Grundsätzlich benötigt ein Wohnmobil eine Kfz-Haftpflichtversicherung, wenn man damit mobil sein möchte. Die Höhe hängt wie auch beim PKW von den PS, der Regional- und der Schadenfreiheitsklasse ab. Bei letzterem gibt es oft Rabatt, da das Wohnmobil in der Regel als Zweitfahrzeug versichert wird. Ob Wohnmobil oder Wohnwagen – wie beim PKW gibt es auch hier die Möglichkeit, noch eine Voll- oder Teilkasko-Versicherung abzuschließen. Zum Umfang der Versicherung zählt nicht nur das Fahrzeug, sondern auch fest verbautes Inventar wie HiFi-Anlagen oder TV-Geräte. Der Schutz gilt nur für zugelassene Fahrzeuge. Wird der Caravan abgemeldet, z.B. über den Winter, entfällt die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung.

Dauercamping oder Überwintern? Kein Problem mit einer Campingversicherung

 

Aber was ist, wenn das Wohnmobil oder der Wohnwagen auf dem Campingplatz länger steht oder sogar ohne Zulassung überwintert? Hier bietet sich eine Camping-Versicherung an. Sie gilt auf allen öffentlichen Campingplätzen in der EU sowie im eigenen Winterlager und zwar egal, ob das Wohnmobil oder der Wohnwagen zugelassen ist oder nicht. „So eine Campingversicherung deckt neben dem Fahrzeug auch das Inventar mit ab. Eingeschlossen werden kann auch das Vorzelt und dessen Inhalte sowie Markisen, Sonnendächer und Solaranlagen. Versichert sind dann Schäden wie z.B. Diebstahl, Brand, mutwillige Beschädigung oder Naturgefahren“, erklärt Torsten Kammler, Experte Special Products bei der Zurich Gruppe Deutschland. Ein weiterer Vorteil: Auch persönliche Gegenstände, wie Kleidung oder Spielzeug, sind in der Camping-Versicherung eingeschlossen.

Wer lieber mit seinem PKW unterwegs ist, für den eignet sich vielleicht ein Dachzelt. Wie eine Dachbox ist so ein Zelt auf dem Autodach montiert und ruckzuck aufgebaut. Dann muss das Zuhause in luftiger Höhe nur noch mit einer Leiter erklommen werden. Versichert ist das Ganze praktischerweise schon über die Kfz-Versicherung, da es als Autozubehör gilt. Wichtig ist, dass das Zelt ordnungsgemäß auf dem Dach montiert ist. Transportiert man es lose, besteht kein Versicherungsschutz.


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