18.05.2022 Sparten/Produkte

ADAC: Fahrradschutz für die ganze Familie

Die ADAC Versicherung AG bringt erstmals eine Versicherung für Fahrräder und E-Bikes auf den Markt. Die Police bietet Diebstahl- und Reparaturschutz.

Der ADAC sieht seine Fahrradversicherung als weiteren Baustein eines Mobilitätsportfolios. (Foto: © thodonal - stock.adobe.com )
Der ADAC sieht seine Fahrradversicherung als weiteren Baustein eines Mobilitätsportfolios.
(Foto: © thodonal - stock.adobe.com )

Der ADAC, der 1903 als Club für Deutschlands Zweiradfahrer gegründet wurde, hat seine Herkunft nie verleugnet. Im Gegenteil: Seit 2016 setzt Europas größter Verkehrsclub Pannenhelfer auf dem E-Bike ein und bietet seit 2019 auch die Elektroräder zum Kauf und im Abo an. Im Vorjahr startete der ADAC mit einer Fahrrad-Pannenhilfe – ein Pilotprojekt für Mitglieder in Berlin-Brandenburg.

Reaktion auf Boom im Fahrradmarkt

 

Mit der Einführung der „ADAC Fahrrad-Versicherung“ fügen die Münchner ihrem breiten Mobilitätsportfolio nun einen weiteren Baustein hinzu. Der ADAC reagiert damit nach eigenen Angaben auf den Boom im Fahrradmarkt in Deutschland, die sich ändernden Mobilitätsanforderungen der Mitglieder und Kunden sowie die Entwicklung, dass Fahrräder bei durchschnittlichen Neupreisen von rund 600 Euro für ein Citybike und mehrere Tausend Euro für ein E-Bike immer hochwertiger werden.

Drei Tarifvarianten und zwei Leistungsbausteine

 

Bei der „ADAC Fahrrad-Versicherung“ stehen die Tarife „Einzel“, „Einzel+“ und „Familie“ zur Auswahl. So kann man als Einzelperson ein Fahrrad, alle eigenen Fahrräder oder alle Fahrräder in einem Haushalt ohne Begrenzung der Anzahl absichern. „Damit wollen wir insbesondere Familien ansprechen und ihnen die optimale Absicherung bieten“, sagt Claudia Tuchscherer, Vorstandsvorsitzende der ADAC Versicherung AG. Der eigentliche Leistungsumfang bestimmt sich aber erst durch die Auswahl aus zwei Bausteinen, die einzeln oder zusammen abgeschlossen werden können.

Reparaturschutz, Diebstahlschutz oder beides

 

Der Baustein „Reparaturschutz“ bietet Leistungen bei Sturz-, Fall- oder Unfallschäden. Abgedeckt
ist auch Vandalismus, beispielsweise wenn das Fahrrad oder E-Bike mutwillig zerkratzt oder Teile verbogen bzw. abgebrochen werden. Der Versicherer inkludiert zudem eine Absicherung bei Verschleiß. Dazu zählen die Abnutzung von Bremsen oder ein defekter Akku bei Pedelecs. Das bieten nur wenige Anbieter am Markt.

Der Baustein „Diebstahlschutz“ enthält neben Erstattung beim Klau des ganzen Rades auch eine Kostenübernahme für eine Reparatur bei Beschädigungen durch versuchten Diebstahl. Je nach Baustein werden bei Diebstahl oder Reparaturschäden auch mitversicherte Fahrradteile, Zubehör und Gepäck ersetzt. Bei neu gekauften Rädern gibt es eine Neuwertentschädigung ohne Selbstbeteiligung. Für beide Varianten gilt im Leistungsfall eine Kostenerstattung bis zur vereinbarten Versicherungssumme pro Fahrrad (maximal 10 000 Euro) beziehungsweise 25 000 Euro für alle Fahrräder pro Jahr in den Tarifen „Einzel+“ und „Familie“.


Weitere Artikel

Listing

23.02.2024 Sparten/Produkte

Studie: Im Süden fahren die teuersten Autos

Ob Sportwagen, Oberklasse-Limousine oder SUV: In den südlichen Bundesländern haben die Fahrzeughalter deutlich wertvollere Autos versichert als in anderen Regionen. Das hat eine Check24-Auswertung ergeben. Der größte Unterschied zeigt sich jedoch, wenn man die Fahrzeuge von Frauen und Männern getrennt betrachtet.

> weiterlesen
Listing

07.02.2024 Sparten/Produkte

Jeder Fünfte ohne Privathaftpflicht

Eine private Haftpflichtversicherung bewahrt einen im Ernstfall vor dem finanziellen Ruin. Trotzdem verzichten laut einer Check24-Umfrage rund 20 Prozent der Menschen auf diesen wichtigen – und günstigen – Schutz.

> weiterlesen
Listing

25.01.2024 Sparten/Produkte

Experten warnen vor Gefahren auf der Skipiste

Mit einem schlimmen Sturz kann der weiße Traum schnell vorbei sein. In der vergangenen Skisaison gab es wieder mehr verletzte Sportler, hat die „Auswertungsstelle für Skiunfälle“ (ASU) des Versicherers ARAG ermittelt. Vor allem die Gefahr von Kollisionen bei der Abfahrt ist merklich gestiegen. Weshalb eine private Unfallversicherung nicht fehlen darf, erläutert der Branchenverband GDV.

> weiterlesen