25.01.2024 Sparten/Produkte

Experten warnen vor Gefahren auf der Skipiste

Mit einem schlimmen Sturz kann der weiße Traum schnell vorbei sein. In der vergangenen Skisaison gab es wieder mehr verletzte Sportler, hat die „Auswertungsstelle für Skiunfälle“ (ASU) des Versicherers ARAG ermittelt. Vor allem die Gefahr von Kollisionen bei der Abfahrt ist merklich gestiegen. Weshalb eine private Unfallversicherung nicht fehlen darf, erläutert der Branchenverband GDV.

Ob Kollision mit einem anderen Skifahrer oder Kontrollverlust über die eigenen Ski: Muss nach einem Sturz am Berg die Pistenrettung kommen, kann es teuer werden. Eine private Unfallversicherung steht für die Kosten ein. (Foto: © benjaminnolte – adobe.stock.com)
Ob Kollision mit einem anderen Skifahrer oder Kontrollverlust über die eigenen Ski: Muss nach einem Sturz am Berg die Pistenrettung kommen, kann es teuer werden. Eine private Unfallversicherung steht für die Kosten ein.
(Foto: © benjaminnolte – adobe.stock.com)

Der Schnee lockt aktuell wieder Millionen Sportler und Sportlerinnen in die Berge und auf die Pisten. Zur aktuellen Skisaision hat die „Auswertungsstelle für Skiunfälle“ (ASU) des Versicherers ARAG jetzt ihre neueste Statistik veröffentlicht und warnt: Das Verletzungsrisiko für Skifahrer und -fahrerinnen ist wieder deutlich gestiegen. 

Mehr Zusammenstöße und mehr stationäre Behandlungen

 

Laut ASU kletterte die Zahl der Verletzten in der Saison 2022/2023 um rund 13 Prozent auf bis zu 44.000. 2021/2022 hatten sich bis zu 39.000 Personen verletzt. Die aktuellen Zahlen entsprechen etwa denen aus dem letzten Winter vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Zudem nahm das Risiko für folgenschwere Zusammenstöße deutlich zu: Die Zahl der Kollisionsunfälle mit Verletzungen stieg binnen Jahresfrist von 1,29 auf 1,50 je 1000 Skisportler an. Etwa 7200 bis 7400 Unfallopfer mussten stationär behandelt werden. Ihre Quote je 1000 Skifahrer wuchs von 1,60 auf 1,73 Prozent. 

Schwachstelle bei Skiunfällen ist offenbar das Knie. Laut der ASU-Statistik ist bei 26,3 Prozent aller Verletzungen ein Kniegelenk betroffen, gefolgt von der Schulter mit 17,6 Prozent sowie der Hüfte oder dem Oberschenkel mit 10,2 Prozent. Doch die Statistik zeigt große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Bei Skifahrerinnen liegt der Anteil der Knieschädigungen mit 37,2 Prozent deutlich höher als bei Skifahrern mit 18,2 Prozent. Bei den Männern kommt es dagegen mit 23,8 Prozent am häufigsten zu Schulterverletzungen (Frauen: 9,5 Prozent).  

Versicherer raten: eine Unfallpolice gehört zur Skiausrüstung

 

Angesichts des neuerlichen Unfall-Anstiegs auf der Piste hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) daran erinnert, sich gegen die Unfallfolgen abzusichern. Denn: Jeder fünfte Sportunfall passiert beim Skifahrern. Häufiger kommen nur Verletzungen von Fußballern vor (33 Prozent).

Private Unfallversicherer leisten für rund 7100 Unfälle pro Skisaison, geht aus deren Schadenstatistik der Jahre 2017 bis 2021 hervor. Im Durchschnitt fließen 7750 Euro pro Fall – etwa für Bergungskosten, Such- und Rettungsleistungen sowie den Transport ins Krankenhaus oder nach Hause. Eine private Unfallversicherung bietet weltweiten Schutz rund um die Uhr gegen dauerhafte Unfallfolgen. Dieser umfasst auch Einmalzahlungen und Rentenleistungen, um Mehrkosten abzumildern – etwa den barrierefreien Umbau einer Wohnung im Falle einer unfallbedingten Invalidität.   


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