03.07.2020 Sparten/Produkte

GDV launcht „Naturgefahren-Check“

Neue Internetseite ermittelt für jede Region in Deutschland das Naturgefahren-Risiko – und offenbart Lücken im Versicherungsschutz.

Einfach Postleitzahl eingeben – und die Seite zeigt, welche Unwetterschäden in der Region drohen. (Foto: GDV)
Einfach Postleitzahl eingeben – und die Seite zeigt, welche Unwetterschäden in der Region drohen.
(Foto: GDV)

Wetterextreme wie Sturm und Starkregen nehmen zu. Doch viele Haushalte sind gegen diese Gefahren nur unzureichend versichert. Auf „Naturgefahren-Check“  erfahren Nutzer nach Eingabe ihrer Postleitzahl, welche Schäden Unwetter in der Vergangenheit an ihrem Wohnort verursacht haben. Man erfährt, wie viele Gebäude im letzten Jahr in der Region betroffen waren, wie hoch die Schäden durch Starkregen, Sturm oder Hagel maximal ausfielen und welche Hochwassergefahr besteht.

Argument für eine Wohngebäudeversicherung

 

Der „Naturgefahren-Check“ soll vor allem Hausbesitzer sensibilisieren und zur Eigenvorsorge animieren. „Wir zeigen die finanzielle Tragweite von Unwettern konkret am Wohnort der Menschen“, sagt Oliver Hauner, Leiter Sachversicherung beim GDV. „So können sie ihr Risiko besser bewerten und Schlussfolgerungen ziehen – etwa ihren Versicherungsschutz überprüfen, Schutzmaßnahmen umsetzen oder ihre Bauplanung anpassen.“ Die Seite eignet sich auch als nützliches Tool für Vermittler, um die Kunden auf Risiken hinzuweisen und gegebenenfalls die Themen Hausratversicherung und Elementarschaden anzusprechen.

Laut GDV übernehmen die Versicherungen in Deutschland jährlich Unwetterschäden an Häusern, Hausrat, Autos, in Gewerbe und Industrie in Höhe von durchschnittlich 3,7 Milliarden Euro. Die größten Schadenssummen entstanden im vergangenen Jahr in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die meisten Schäden durch Sturm und Hagel gab es im Saarland, gefolgt von Sachsen und Rheinland-Pfalz.

 


Weitere Artikel

Listing

16.05.2024 Sparten/Produkte

Kraftfahrtversicherung belastet die Schaden-/Unfallversicherer

Ausufernde Inflation, steigendes Schadenaufkommen, schwache Konjunktur: In einem herausfordernden Umfeld haben sich die deutschen Schaden-/Unfallversicherer 2023 erfolgreich geschlagen. Die Autoversicherer bleiben das Sorgenkind der Sparte – und dürften nach Einschätzung der Kölner Ratingagentur Assekurata frühestens 2026 wieder Gewinn einfahren.

> weiterlesen
Listing

03.05.2024 Sparten/Produkte

Studie: Das kurze Cyber-Gedächtnis

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden immer häufiger Opfer von Cyber-Verbrechern. Doch der erste Schock ist schnell vergessen: Nach einer Attacke schwindet das Risikobewusstsein bald wieder, fand eine Umfrage des Versicherers HDI unter IT-Entscheidern heraus.

> weiterlesen
Listing

09.04.2024 Sparten/Produkte

GDV schlägt Alarm: Zahl der Wohnungseinbrüche steigt weiter

Immer mehr Wohnungseinbrüche: Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang während der Corona-Pandemie verzeichnete das Jahr 2023 erneut einen Anstieg. Der GDV mahnt zur verstärkten Investition in Sicherheitstechnik, um diesem Trend entgegenzuwirken und Eigentum effektiv zu schützen.

> weiterlesen