03.02.2022 Sparten/Produkte

Helvetia sattelt bei der Hausrat­versicherung drauf

Neues Produkt enthält eine Gegenstandsversicherung, optionale All-Risk-Deckung sowie neue Nachhaltigkeitsleistungen. Außerdem stehen ab sofort zwei statt drei Tarife zur Auswahl.

Bei Abschluss einer Hausratversicherung sollte man nicht mit Risiken jonglieren und besonders teure Wertgegenstände besser separat absichern. (Foto: Photographerlondon/ Dreamstime.com)
Bei Abschluss einer Hausratversicherung sollte man nicht mit Risiken jonglieren und besonders teure Wertgegenstände besser separat absichern.
(Foto: Photographerlondon/ Dreamstime.com)

Die Helvetia Versicherungen haben ihre Hausratversicherung überarbeitet. Die Tarifpflege im Rahmen der Strategie „helvetia 20.25“ umfasst unter anderem eine „All-Risk-Deckung“ für die Mitversicherung unbenannter Gefahren. Damit sind auch Schäden versichert, die nicht ausdrücklich im Versicherungsvertrag erwähnt, aber auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Die Zusatzoption kann in allen drei Tarifen hinzugebucht werden, darunter auch im neuen „Kompaktschutz“, dessen Leistungsumfang sich zwischen „Grundschutz“ und „Komfortschutz“ bewegt.

Separater Schutz für besonders wertvolle Sachen

 

Über den Baustein „Gegenstandsversicherung“ lassen sich maximal drei besonders wertvolle Gegenstände bis zu einem Wert von jeweils 100.000 Euro absichern. Dabei kann es sich um Schmuck, Kunst, Sportgeräte oder Musikinstrumente handeln. Auch hier greift eine All-Risk-Deckung. Bei Schmuck ist auch das Tragerisiko enthalten. Der Versicherer benötigt die genaue Beschreibung des Gegenstands, beispielsweise anhand der Modellbezeichnung und des Neuwerts.

Im „Komfortschutz“ sind jetzt auch Tierschäden versichert, durch wildlebende Tiere bis 10.000 Euro und durch eigene Haustiere bis 2000 Euro. Mitversichert ist auch die Sportausrüstung außerhalb der Wohnung bis 15.000 Euro. Bei einem Hausratschaden über 5000 Euro übernimmt Helvetia die Rückreisekosten bis zur Versicherungssumme sowie die Reiserücktrittskosten bis 5000 Euro.  

Anreiz zu mehr Nachhaltigkeit

 

Zudem belohnt der Anbieter nachhaltiges Handeln des Versicherten – damit schließt sich das Unternehmen einem allgemeinen Branchentrend an. Kostenübernahme gibt es zum Beispiel für eine Reparatur, auch wenn diese nicht wirtschaftlich, aber aus Gründen der Nachhaltigkeit sinnvoll ist. Übernommen werden außerdem bis zu 60 Prozent der Mehrkosten für die Wiederbeschaffung von nachhaltigen Gegenständen, aufbereiteten bzw. gebrauchten Möbeln und Haushaltsgeräten mit der höchsten Energieeffizienzklasse. Bei einem Verzicht auf Neukauf werden bis zu 80 Prozent des Neuwerts der beschädigten Sachen erstattet. Mitversichert sind nachhaltige Geräte und Produkte wie mobile Solargeräte, Kleinwindanlagen/Windgeneratoren, Ladegeräte (Wallboxen) für Elektrofahrzeuge und Indoor-Gewächshäuser.


Weitere Artikel

Listing

09.04.2024 Sparten/Produkte

GDV schlägt Alarm: Zahl der Wohnungseinbrüche steigt weiter

Immer mehr Wohnungseinbrüche: Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang während der Corona-Pandemie verzeichnete das Jahr 2023 erneut einen Anstieg. Der GDV mahnt zur verstärkten Investition in Sicherheitstechnik, um diesem Trend entgegenzuwirken und Eigentum effektiv zu schützen.

> weiterlesen
Listing

05.04.2024 Sparten/Produkte

Zum Start der Motorradsaison jetzt die richtige Versicherung wählen

Teil- oder Vollkasko? Der Bund der Versicherten (BdV) gibt Tipps für den passenden Versicherungsschutz von Motorrädern.

> weiterlesen
Listing

03.04.2024 Sparten/Produkte

VHV mit Stand-Alone-Versicherung für Wärmepumpen

Neue Heizungstechnik, neue Versicherung: Unter dem Namen „Wärmepumpenprotect“ sichert die VHV Allgemeine privat und gewerblich genutzte Wärmepumpen unabhängig vom Gebäudevertrag als Allgefahrendeckung ab.

> weiterlesen