31.01.2022 Sparten/Produkte

Hiscox überarbeitet Kunst-Policen

Aus vier mach zwei: Der britische Spezialversicherer bietet im Kunstmarkt statt bisher vier Versicherungen künftig nur noch zwei Deckungskonzepte an – ein eher privat und ein eher institutionell orientiertes.

Ob im Museum oder im Privatbesitz: Der Verlust oder die Beschädigung von wertvollen Kunstwerken ist nicht nur ein finanzielles Risiko. (Foto: Zalfa Imani/Unsplash)
Ob im Museum oder im Privatbesitz: Der Verlust oder die Beschädigung von wertvollen Kunstwerken ist nicht nur ein finanzielles Risiko.
(Foto: Zalfa Imani/Unsplash)

Der Spezialversicherer Hiscox restrukturiert sein Versicherungsangebot im Bereich Kunst und fasst die bisher vier Produkte zu zwei „umfassenden Deckungskonzepten“ zusammen. Nach Unternehmensangaben soll das übersichtlichere Angebot es den Maklern erleichtern, das passende Produkt für ihre Kunden zu finden. Private Kunstsammlungen, Musikinstrumente und Firmensammlungen sichert die Versicherungslösung „Fine Art & Collections” ab. Der Absicherung von öffentlich ausgestellter und gewerblich gehandelter Kunst dient die Police „Gallery & Institutions”.

Einige Extras enthalten

 

„Um den sich verändernden Bedürfnissen auf dem Kunstmarkt gerecht zu werden, haben wir unsere Deckungskonzepte nochmals optimiert”, erklärt Alina Sucker, Underwriting Manager Art & Private Clients. Für private Sammler und Firmensammlungen gebe es zahlreiche Verbesserungen beispielsweise den Ersatz von Kosten für Reisen, die aufgrund eines größeren Schadenfalls abgesagt werden müssen. Neben einer Allgefahrendeckung gewährleistet eine Innovationsklausel in beiden Produkten, dass kommende beitragsfreie Produktverbesserungen automatisch gültig sind. Ebenso profitieren Kunstsammler bei beiden Versicherungskonzepten von einer erhöhten Vorsorge sowie angepassten Kostenpositionen. Zudem sei der Einstieg ab sofort für einen niedrigeren Preis als bisher möglich.

Privat oder gewerblich: die Deckungskonzepte



„Fine Art & Collections” bietet Versicherungsschutz für private Kunstsammlungen, Musikinstrumente, Firmensammlungen oder besondere Sammlungsgegenstände wie Weine, Whisky oder wertvolle Handtaschen. Außerdem umfasst das Deckungskonzept eine hohe Vorsorge von 30 Prozent der Versicherungssumme für Neuanschaffungen und Werterhöhungen sowie weltweiten Versicherungs- inklusive Transportschutz. Der Abschluss für kleine und mittlere Risiken funktioniere schnell und einfach per Hiscox-Online-Antrag. Der Absicherung von Museen, Kunstausstellungen, Auktionshäusern, Galeristen und Kunsthändlern dient „Gallery & Institutions”. Für passgenauen Schutz gibt es laut Hiscox zahlreiche Wahlmöglichkeiten, zudem sind mehrere Versicherungsorte in einer Police versicherbar. Zusätzlich enthält das Deckungskonzept speziell für Museen eine hohe Vorsorge von 25 Prozent. Auch hier erfolgt der Abschluss für nicht-kommerzielle Ausstellungen über den Hiscox Online-Antrag.

Fokus auf Spezialversicherungen

 

Hiscox versichert seit Beginn der Unternehmensgeschichte unter anderem wertvollen Privatbesitz von Kunden. „Uns ist bewusst, dass hier neben einem finanziellen meist ein hoher emotionaler Wert dazu kommt. Entsprechend wichtig ist es für unsere Kunden, sich bei Schadenfällen auf den Zugang zu einem exzellenten Expertennetzwerk sowie auf ausgezeichnete Schadensregulierung verlassen zu können”, so Markus Niederreiner, Deutschlandchef von Hiscox.


Weitere Artikel

Listing

15.08.2022 Sparten/Produkte

Zwei Policen für Zweiradfahrer

GDV bietet jetzt einen eigenen Fahrradschutzbrief. Wegen der steigenden Zahl an Unfällen rät der Verband auch zum Abschluss einer Unfallversicherung.

> weiterlesen
Listing

21.07.2022 Sparten/Produkte

Roland-Statistik: Die Top-5 Risiken für einen Rechtsstreit

Eine Auswertung der Leistungsfälle des vergangenen Jahres von Roland Rechtsschutz zeigt, dass Auseinandersetzungen rund um Verträge am häufigsten zu einem juristischen Streit führen. Dahinter folgen Konflikte im Straßenverkehr, um Schadenersatz, am Arbeitsplatz und rund um Immobilien.

> weiterlesen
Listing

20.07.2022 Sparten/Produkte

GDV-Bilanz für 2021: Blitzschäden haben wieder leicht zugenommen

Nach einem Tiefstand 2020 gab es vergangenes Jahr wieder 30.000 Blitz- und Überspannungsschäden mehr in Deutschland. Die Versicherer kostete dies 200 Millionen Euro. Die hohen Werte früherer Jahre erreicht die Bilanz allerdings bei Weitem nicht.

> weiterlesen