11.03.2022 Sparten/Produkte

Aus Unfall Kapital schlagen

Mit der „R+V-Kapital-UnfallPolice“ geht ein weiterer Anbieter mit einer Kombipolice aus Unfall- und Lebensversicherung an den Start. Assistance-Leistungen sowie eine optionale Einmalzahlung kennzeichnen das neue Angebot.

Unfallschutz, überdacht mit Anlagekomponente: Auch die R+V macht jetzt auf „Kombipolice“. (Foto: © thodonal - stock.adobe.com)
Unfallschutz, überdacht mit Anlagekomponente: Auch die R+V macht jetzt auf „Kombipolice“.
(Foto: © thodonal - stock.adobe.com)

Von A wie Adam Riese bis V wie Volkswohlbund – Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr sind mittlerweile fest etabliert und finden sich bei zahlreichen namhaften Versicherern im Produktsortiment. Die Hybridprodukte sind eine Kombination aus Unfall- und Lebensversicherung. Dabei fließt ein Teil der Beiträge in den Risikoschutz, den Rest legt der Versicherer (möglichst gewinnbringend) am Kapitalmarkt an – und zahlt ihn später mit Zinsen zurück. Tatsächlich bekommt der Kunde also – anders als es der Name „Beitragsrückgewähr“ nahelegt –nicht die Beiträge selbst zurück, sondern eben nur jenen verzinsten Sparanteil.

Monatlich oder einmalig?

 

Ganz nach diesem Konzept ist auch die neue „Kapital-UnfallPolice“ der R+V gestrickt. „Diese Police richtet sich an sicherheitsorientierte Menschen, die ihr Geld nicht an der Börse anlegen wollen und trotzdem Zinsen erwarten“, erklärt Wolfgang Berger, Abteilungsleiter Unfall bei der R+V Versicherung. Versicherte haben die Wahl zwischen monatlichen Beiträgen oder einem einmalig höheren Geldbetrag. 75 Prozent der Einzahlungen bilden den festverzinslichen Sparanteil. „Je nach vereinbarter Laufzeit erhalten unsere Kunden nach Vertragsablauf eine garantierte Kapitalleistung von 104 bis 113 Prozent des Sparanteils“, verspricht Berger. Hinzu kommen die erwirtschafteten Überschüsse – auch dann, wenn der Versicherte während der Vertragslaufzeit einen Unfall hatte. 

Klassische Unfall-Komponente

 

Der Leistungsumfang des Unfallversicherung-Bausteins umfasst standesgemäß eine Unfallrente bei Invalidität und enthält ein Krankenhaustagegeld sowie einen Hinterbliebenenschutz im Todesfall. Darüber hinaus zahlt der Versicherer notwendige Umbauten der Wohnung oder des Autos, etwa wenn Versicherte nach einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesen sind.

Optionale Bausteine

 

Mit den Zusatzbausteinen „HilfePlus“ und „KinderPlus” bietet die R+V außerdem Assistance-Leistungen für Menschen die nach einem schweren Unfall Unterstützung im Alltag benötigen (z.B. Einkaufshilfe, Menu-Service, Reinigungskraft oder Reha-Manager).  „Mit einem dieser Bausteine – unserer ‚PflegeOption’ – haben wir ein Alleinstellungsmerkmal am Markt“, sagt Berger. Das Prinzip: Versicherte, die aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls pflegebedürftig werden, erhalten ihren kompletten Einmalbeitrag plus Überschüsse zurück. Das gilt laut R+V ab Pflegegrad drei. Diese Kunden können damit zum Beispiel Pflegekosten oder notwendige Anschaffungen bezahlen.


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