25.02.2021 Digital

Hallesche: Online-Support gegen Corona-Stress

Immer mehr Menschen leiden psychisch unter dem Lock-down. Versicherer kümmern sich jetzt verstärkt um Betroffene. Auch die Hallesche bietet schnelle Ersthilfe im Ernstfall.

Im Krisenmodus: Die monatelange Arbeit im Home-Office schlägt vielen Menschen auf die Psyche. (Foto: Concord90/Pixabay)
Im Krisenmodus: Die monatelange Arbeit im Home-Office schlägt vielen Menschen auf die Psyche.
(Foto: Concord90/Pixabay)

Die Corona-Krise erweist sich für viele Deutsche als psychische Belastungsprobe. Vor allem im zweiten Lockdown wird deutlich, welche Auswirkungen pandemiebedingte Isolation und Kontaktsperre auf die Menschen haben. So vermeldet die DAK einen drastischen Anstieg von psychisch bedingten Krankmeldungen. Parallel dazu begaben sich laut Zahlen der Debeka zuletzt deutlich mehr Menschen in eine Psycho- und Verhaltenstherapie.

Hallesche setzt auf Ersthilfe-Apps

 

Immerhin: Sowohl gesetzliche als auch private Krankenversicherer unterstützen ihre Versicherten in diesen schweren Zeiten mit zusätzlichen Hilfsangeboten. So bietet der GKV-Marktführer, die Techniker Krankenkasse, eine Virtual Reality-Angsttherapie namens „Invirto“. Beim PKV-Pendant Debeka können Versicherte unter anderem eine Soforthilfe zur Früherkennung von Burnouts nutzen. Auch die Hallesche Krankenversicherung hat ihr Hilfsangebot bei psychischen Problemen erweitert. Ab sofort können ihre PKV-Kunden Gesundheitsleistungen über die App „hallesche4U“ nutzen. Das digitale Angebot des Versicherers umfasst Online-Kurse mit interaktiven Übungen, Texten, Videos und persönlichem Coaching.

Vermittlung von klassischen Therapien

 

Die Versicherten können selbst wählen, ob und in welcher Form sie die Hilfe in Anspruch nehmen. „Je nach Schwere helfen bereits digitale Angebote. In anderen Fällen ist das persönliche Gespräch unabdingbar", sagt Christoph Bohn, Vorsitzender der Vorstände Alte Leipziger-Hallesche. Reicht die Online-Hilfe nicht aus, können Versicherte auf das Versorgungsprogramm „Perspektive+“ zurückgreifen, um geeignete Therapiemöglichkeiten zu finden. Das Netzwerk umfasst laut Hallesche einen Pool von Fachärzten, Psychologen, Psychotherapeuten und Ergotherapeuten.

 


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