30.04.2021 Digital

Nach Rebranding: Digitalplattform der ERGO heißt jetzt „nexsurance“

Der Düsseldorfer Erstversicherer organisiert sein Tech-Portfolio neu und kündigt eine Produktoffensive im Bereich des „Internet der Dinge“ an. Erstes Angebot ist eine Fahrradversicherung mit Rabatt für die Nutzung von elektronischen Helfern.

Schneller unterwegs in Sachen Produktinnovation – das ist das Ziel des Ergo-Tech-Ablegers „nexsurance“. Den Auftakt macht die neue Fahrradversicherung. (Foto: Roman Pohorecki/Pexels)
Schneller unterwegs in Sachen Produktinnovation – das ist das Ziel des Ergo-Tech-Ablegers „nexsurance“. Den Auftakt macht die neue Fahrradversicherung.
(Foto: Roman Pohorecki/Pexels)

Die Versicherungsbranche ist weltweit im Umbruch. Vor allem Insurtechs mischen den Markt auf und setzen auf innovative Produkte und Direktvertrieb. Der digitale Wandel setzt auch große Player wie die ERGO unter Zugzwang. Seinen ersten Tec-Ableger hat der Düsseldorfer Erstversicherer 2018 mit „innosure.me“, nach eigenen Angaben einer reinen Erprobungsplattform für neuartige Policen wie eGamer- oder Hochzeitsversicherungen, gelauncht.

Produktfabrik mit schnellem Output

 

Jetzt erweitert der Konzern seine Innovationsplattform und verpasst ihr ein neues Branding. Der Fokus von „nexsurance“ soll auf risikovermeidenden Produkten und Services auf Basis des „Internt of Things“ (IoT) liegen. „In nexsurance werden wir künftig alle Tech-Angebote von Ergo bündeln“, kündigt Gregor Wiest, Head of Innovation & Digital Transformation bei der ERGO Group, an. „Es ist unsere Testplattform, um schnell und flexibel zu sein und experimentieren zu können. Hier entwickeln wir mittlerweile neue Produkte in nur sechs Wochen – dank crossfunktionaler Teams und einer eigenen IT-Plattform.“

Risikominimierung via IoT als Geschäftsmodell

 

Die erste Produktreihe ist eine Fahrraddiebstahlversicherung für Bikes und E-Bikes, die mit IoT-Features aufgerüstet werden. Der Kunde erhält bis zu 40 Prozent Beitragsnachlass bei Einsatz spezieller Diebstahl-Tools (z.B. Alarmanlage oder GPS-Tracker), die er bei Abschluss der Versicherung direkt mitbestellen kann. Das Angebot umfasst auch Gebrauchträder. „Wir wollen nicht erst im Schadenfall da sein – wir wollen, dass es dank neuer Technologien gar nicht erst zum Schaden kommt“, so ERGO-Innovationsexperte Wiest. Mit dem Rebranding hat der Versicherer außerdem die Implementierung eines komplett neuen Bestandsführungssystems inklusive „Conversion-optimierter Abschlussstrecken“ angekündigt. Kooperationspartner ist dei tech11 GmbH, ein Start-up aus Würzburg.


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