09.08.2021 Branche

Die Bayerische verspricht Null-Emissionen

Die Versicherungsgruppe die Bayerische konnte ihre CO2-Emissionen 2020 weiter reduzieren und schaffte durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten das Ziel der Klimaneutralität. Bis 2027 sollen die Emissionen sogar aus eigener Kraft auf null gesenkt werden.

Unternehmen können Klimaneutralität erreichen, wenn sie ihre CO₂-​Emissionen auf ein Minimum reduzieren und den Rest über Klimaschutzmaßnahmen kompensieren. (Foto: © blende11.photo - stock.adobe.com)
Unternehmen können Klimaneutralität erreichen, wenn sie ihre CO-​Emissionen auf ein Minimum reduzieren und den Rest über Klimaschutzmaßnahmen kompensieren.
(Foto: © blende11.photo - stock.adobe.com)

Die Versicherungsgruppe die Bayerische wirtschaftet dieses Jahr nach eigenen Angaben erneut klimaneutral. Ab diesem Jahr soll zudem der gesamte CO2-Ausstoß des selbstständigen Exklusivvertriebs kompensiert werden. Langfristiges Ziel ist es, mithilfe einer Nachhaltigkeitsstrategie die CO2-Bilanz bis 2027 durch eigene Anstrengungen auf null zu senken. Das teilte das Unternehmen aus München heute mit – ohne konkrete Maßnahmen zur Reduktion selbst verursachter Emissionen zu nennen.

Reduktionsziel für 2020 übertroffen

 

Immerhin gelang es dem Versicherer bereits, das kurzfristige Reduktionsziel für den eigenen CO2-Ausstoß im Jahr 2020 zu übertreffen. Statt den Ausstoß auf 1100 Tonnen zu verringern, reduzierte die Bayerische ihre Emissionen auf rund 991 Tonnen, die sie anschließend ausglich. Für den selbstständigen Exklusivvertrieb kompensierte das Unternehmen CO2-Emissionen in Höhe von 800 Tonnen. Hier sollen weitere Anreize geschaffen werden, um den Ausstoß aus eigener Kraft weiter zu reduzieren.

Engagement in Klimaschutzprojekten für die lokale Bevölkerung

 

Die Bayerische kompensiert ihren Treibhausgasausstoß seit 2018 nach den Kriterien des durch WWF, Greenpeace und 50 weiteren Naturschutzorganisationen ins Leben gerufenen Goldstandard (GS) zur Kompensation von CO2-Emissionen. Dafür engagiert sich die Versicherungsgruppe in drei Projekten in der Türkei, in Kenia und in Malawi, von denen vor allem die lokale Bevölkerung unmittelbar profitiert. Themen sind Windparks, die Bereitstellung von Wasserfiltern oder der Bau von Brunnen. Zusätzlich fördert die Bayerische und ihr Exklusivvertrieb für jede kompensierte Tonne Kohlendioxid die Initiative „RegioWald”, die Wälder und Flächen in Bayern wiederaufforstet.

„Indem wir unseren CO2-Ausstoß Jahr für Jahr drastisch reduzieren und die übrigen Emissionen mithilfe von nachhaltigen Projekten kompensieren, leisten wir unseren Beitrag für eine lebenswerte Zukunft aller Menschen. Mit der zusätzlichen Kompensation der CO2-Emissionen unseres selbstständigen Exklusivvertriebs zeigen wir, dass wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen”, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische.


Weitere Artikel

Listing

12.02.2026 Branche

Nord-Süd-Verbindung: Ostangler und Schwarzwälder fusionieren

Die Konsolidierung in der Branche geht weiter: Die Ostangler Brandgilde und die Schwarzwälder Versicherung wollen sich noch in diesem Jahr zusammenschließen. Keine große Sache, die Schleswig-Holsteiner sind schon länger dominant.

> weiterlesen
Listing

10.02.2026 Branche

Talanx mit Rekordgewinn

Die in Hannover beheimatete Talanx-Gruppe hat ihr Konzernergebnis im vergangenen Jahr um gut ein Viertel auf knapp 2,5 Milliarden Euro gesteigert. In diesem Jahr ist ein weniger spektakuläres, aber dennoch deutliches Plus geplant.

> weiterlesen
Listing

05.02.2026 Branche

LVM meistert Fünf-Milliarden-Marke

Die LVM Versicherung hat innerhalb von vier Jahren ein Viertel und damit eine weitere Milliarde an Beitragseinnahmen draufgesattelt. Die Münsteraner wollen ihren Wachstumskurs fortsetzen.

> weiterlesen