28.01.2022 Branche

MRH Trowe übernimmt Denken für morgen GmbH

Weitere Konsolidierung im Maklermarkt. MRH Trowe übernimmt das Nürnberger Maklerunternehmen Denken für morgen. Es ist bereits die zwölfte Akquisition innerhalb eines Jahres.

MRH Trowe hat seinen Hauptsitz in Frankfurt. Das Unternehmen gehört mit rund 550 Mitarbeitern zu den zehn größten deutschen Industriemaklern. (Foto: MRH Trowe )
MRH Trowe hat seinen Hauptsitz in Frankfurt. Das Unternehmen gehört mit rund 550 Mitarbeitern zu den zehn größten deutschen Industriemaklern.
(Foto: MRH Trowe )

Der Industrieversicherungsmakler MRH Trowe (Mesterheide Rockel Hirz Trowe AG Holding) aus Frankfurt hat zu Beginn des neuen Jahres 100 Prozent der Gesellschaftsanteile der Denken für morgen GmbH übernommen. Bekannt gegeben wurde die Neuerwerbung aber erst diese Woche.

Zwölfte Neuerwerbung seit Anfang 2021

 

Es ist bereits die zwölfte Akquisition von MRH Trowe seit Beginn des vergangenen Jahres. Das UNternehmen verspricht sich davon vor allem den Ausbau der Region Süd und des Standorts Nürnberg. Denken für morgen ist ein Versicherungsmakler für Firmen- und Privatkunden, der auf betriebliche Versorgungswerke sowie das Real-Estate-Segment (Privat- und Gewerbeimmobilien) spezialisiert ist. Über den Kaufpreis vereinbarten die Geschäftspartner Stillschweigen.

„Mit der Übernahme von Denken für morgen gehen wir unseren Weg geradlinig weiter. Wir integrieren ein Team in unser Unternehmen, das uns regional gut ergänzt und dessen Kunden wir zukunftsweisende Mehrwerte unter anderem im Bereich der Digitalisierung von Abläufen geben können“, sagt Ralph Rockel, Vorstand bei MRH Trowe.

Endgültige Neuauftellung erst zum kommenden Jahr

 

„Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, weil wir unsere Dienstleistung zukunftsfähig weiterentwickeln wollen. Sowohl unser Team als auch unsere Kunden werden künftig von der erweiterten Expertise und Angebotsverbreiterung durch die Partnerschaft mit MRH Trowe profitieren“, sagt der bisherige Denken-für-morgen-Geschäftsführer Paul Herbst. Im Gegensatz zu ihm, der das Geschäft als bAV-Spezialist auch weiterhin mitgestalten soll, scheidet sein Geschäftspartner Matthias Felix zum Ende des Jahres 2022 aus dem Unternehmen aus. Er soll aber im Anschluss als Berater für seinen schon jetzt benannten Nachfolger Peer Höfling-Lang zur Verfügung stehen.


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