04.05.2022 Sparten/Produkte

Weltweiter Schutz für Freiwillige

In fremden Ländern Gutes tun: Für Helfer im internationalen Einsatz hat die Hanse Merkur-Tochter Berlin Direkt ihren Reiseschutz erweitert und eine neue Allianz mit dem Vergleichsportal Volunteer World geschmiedet.

Für die Kinderbetreuung in Peru oder andere Engagements im Ausland benötigen Helfer einen geeigneten Versicherungsschutz. (Foto: Volunteer World)
Für die Kinderbetreuung in Peru oder andere Engagements im Ausland benötigen Helfer einen geeigneten Versicherungsschutz.
(Foto: Volunteer World)

Das Engagement.

Koalas in Australien aufpäppeln, Klassenräume in Nepal bauen oder an der Küste Costa Ricas Plastikmüll sammeln? Die Auswahl an weltweiten Hilfsprojekten ist riesig und ein Engagement vor Ort liegt voll im Trend: Viele Menschen wollen der Welt nach Schule, Ausbildung oder Studium etwas zurückgeben, zum Beispiel durch ein freiwilliges soziales Auslandsjahr oder ein Praktikum. Aber auch Middle-Ager fühlen sich zunehmend angesprochen. Hier bietet sich ein Sabbatical an. Damit die freiwilligen Helfer bei ihrem nachhaltigen Einsatz gut abgesichert sind, braucht es einen Reiseschutz. Die BD24 Berlin Direkt Versicherung (Berlin Direkt) kooperiert seit Dezember mit Volunteer World, einem Vergleichsportal für Freiwilligenarbeit, hinter dem die Meaningful Travel GmbH aus Düsseldorf steht. Im Zuge dessen hat der Direktversicherer sein Produkt vor Kurzem überarbeitet.

Der Schutz.

Der weltweit gültige Reiseversicherungsschutz „Campus Travel“ ist der Nachfolger von „Work & Travel“. Wesentliche Verbesserung: Das Vorgängerprodukt richtete sich an junge Leute bis 35 Jahre. Diese Altersgrenze hat der Versicherer jetzt auf das 50. Lebensjahr hochgesetzt, um mehr Menschen den Zugang zu ermöglichen. Die Höchstversicherungsdauer beträgt nun ein Jahr (bisher fünf Jahre), weil der durchschnittliche Freiwilligenaufenthalt die Dauer von einem Jahr nicht überschreitet. „In Zusammenarbeit mit Volunteer World haben wir das neue Produkt den Bedürfnissen von internationalen Freiwilligen genau angepasst“, sagt Kai-Uwe Blum, Vorstand der BD24 Berlin Direkt Versicherung AG.

Die Pakete.

Die meisten Programme finden außerhalb Europas statt und die gesetzliche Krankenversicherung greift dort nicht mehr. Aber auch innerhalb Europas übernimmt sie oft nicht alle anfallenden Kosten. Die Absicherung für Krankheitskosten ist daher Kern von „Campus Travel“. Der Kunde kann zwischen den beiden Tarifvarianten „Basic“ und „Premium“ wählen, die sich beim Leistungsumfang des Krankenschutzes unterscheiden, etwa bei Zahnersatz und -vorsorge, Schwangerschaftsuntersuchungen und Krankengymnastik. Zudem ist „Campus Travel­“ jeweils in drei mit den Varianten kombinierbaren Paketgrößen verfügbar. Das kleinste Paket S (Small) umfasst eine Reisekrankenversicherung, das mittlere Paket M (Medium) zusätzlich eine Reisehaftpflicht- und eine Reiseunfallversicherung und das große Paket L (Large) noch eine Reisegepäckversicherung und eine Notfallversicherung. Die Paketlösungen machen aus Sicht des Anbieters den Unterschied am Markt.

Der Vertrieb.

Der Vertrieb ist technisch in den Buchungsprozess auf der Website von Volunteer World integriert. Die Police lässt sich dort mit einem Klick zubuchen. Die Versicherungsprämie wird taggenau berechnet. Beispiel „Basic Medium“: Bei weltweiter Gültigkeit (außer USA/Kanada) an 15 Tagen kostet das Paket 29,85 Euro. Es gibt keine Mindestdauer.


Weitere Artikel

Listing

20.01.2023 Sparten/Produkte

BGH-Urteil zur coronabedingten Betriebsschließung

Es kommt auf die Klausel im Vertrag an: Der BGH hat einem Hotel Entschädigung aus der Versicherung für den zweiten Lockdown zugesprochen.

> weiterlesen
Listing

13.01.2023 Sparten/Produkte

1,8 Millionen wechseln die Kfz-Versicherung

Neue Studie zeigt: Die Wechselaktivität im Jahresendgeschäft der Kfz-Versicherungsbranche steigt wieder auf das Niveau des Jahres 2020. Empfehlungen von Vermittlern spielen bei der Wahl des neuen Vertragspartners eine Schlüsselrolle.

> weiterlesen
Listing

29.12.2022 Sparten/Produkte

Naturgefahren: 2022 nur durchschnittliches Jahr

Sturm, Hagel und Starkregen haben in diesem Jahr in Deutschland für Schäden in Höhe von 4,3 Milliarden Euro gesorgt. 2022 war damit laut GDV ein „durchschnittliches Naturgefahrenjahr”.

> weiterlesen