12.08.2021 Produkte

Sauberen Strom vor Schaden bewahren

Die Basler Versicherungen haben ihrer Photovoltaikversicherung ein umfassendes Update verpasst. Ein Fokus liegt dabei auf Elektromobilität.

Brandschäden an Photovoltaikanlagen sind meist nicht so schnell löschbar, weshalb meist große Schäden entstehen. (Foto: © Marina Lohrbach - stock.adobe.com)
Brandschäden an Photovoltaikanlagen sind meist nicht so schnell löschbar, weshalb meist große Schäden entstehen.
(Foto: © Marina Lohrbach - stock.adobe.com)

Der Markt.

Alternative Energiegewinnung liegt im Trend: Rund zwei Millionen Photovoltaikanlagen liefern in Deutschland sauberen Strom. Allein im vergangenen Jahr wurden laut Bundesverband Solarwirtschaft knapp 52.000  Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,53 Gigawatt neu installiert. Insgesamt deckten Photovoltaikanlagen rund neun Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland ab – und sind damit auch ein relevanter Markt im Bereich der Technischen Versicherungen.

Der Bedarf.

Bei den hohen Investitionssummen und komplexen Risiken braucht jeder Betreiber einer Photovoltaikanlage eine Absicherung, unabhängig davon, ob Strom für den Eigenbedarf produziert oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Sofern nicht über die Mitversicherbarkeit durch eine Wohngebäudeversicherung abgedeckt, bietet der Markt eigenständige Policen, die als Allgefahrenversicherung konzipiert sind. Sie schützen vor den finanziellen Folgen bei Beschädigung, Zerstörung oder Diebstahl der Anlage.

Das Produkt.

Die Basler Versicherungen haben nun ihre Photovoltaikversicherung aktualisiert. „Dabei wurden ökologische Themen wie Elektromobilität und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gestellt“, sagt Meike Horst, Abteilungsleiterin Technische Versicherungen bei der Basler. Das Produkt gibt es in drei Tarifvarianten. Neben dem Basisschutz werden die Tarife in Kombination mit einer Betreiberhaftpflicht und in Kombination mit einer Betreiberhaftpflicht und einer Montageversicherung angeboten. Die Versicherungssumme entspricht dabei immer dem Anlagenneuwert.

Die Leistungen.

Ein Highlight des neuen Tarifs ist die Erweiterung der versicherten Sachen um Energiespeicher, Energiespeichersysteme sowie um E-Ladestationen (z. B. Wallboxen). Die Ladestationen für Elektrofahrzeuge lassen sich optimal mit einer Photovoltaikanlage speisen. Fällt durch einen versicherten Schaden die Stromzufuhr aus, sind ab sofort auch bis zu 2500 Euro Mehrkosten für den Strombezug vom Versorger mitversichert.

Bis zu einer Versicherungssumme von maximal 2500 Euro sind jetzt Betriebsschäden an Wechselrichtern, Solarmodulen und Batteriespeichersystemen mitversichert. Voraussetzung: Die Geräte sind nicht älter als fünf Jahre. Dabei ist unerheblich, ob der Schaden nachweislich auf die Einwirkung einer versicherten Gefahr von außen zurückzuführen ist. Die Entschädigungsleistung gilt kumuliert für die Sach- und Ertragsausfallversicherung sowie die Mehrkosten für Fremdstrombezug. Die Basler erhöht außerdem die Haftzeit bei Ertragsausfall auf generell zwölf Monate. Bislang konnten Kunden zwischen sechs und zwölf Monaten wählen. Auch der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit bis zu einer Schadenhöhe von 25.000 Euro ist neu. Versicherte profitieren außerdem von einer Leistungs-Update-Garantie.

Update für die Photovoltaik-Police: Kunden profitieren von sinnvollen Erweiterungen, die Betrieb und technische Komponenten betreffen.(Quelle: Basler)
Update für die Photovoltaik-Police: Kunden profitieren von sinnvollen Erweiterungen, die Betrieb und technische Komponenten betreffen.(Quelle: Basler)

Basler Versicherungen

  • Unter der Dachmarke Basler Versicherungen treten die Tochtergesellschaften Basler Sachversicherungs-AG, Basler Lebensversicherungs-AG und Basler Financial Services GmbH in Deutschland auf.
  • Konzernmutter ist die Bâloise Holding AG aus der Schweiz.
  • Gebuchte Bruttobeiträge (Ende 2020): 1,21 Milliarden Euro
  • Mitarbeiter: ca. 1500

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