31.10.2025 Branche

Neues Trainingszentrum: Gegen alle Feuer gewappnet

Brände in Fabriken, Bürogebäuden oder Lagern verursachen jedes Jahr Milliarden-Schäden. Zurich Resilience Solutions hat jetzt das Thema Prävention in den Fokus gerückt und zusammen mit Johnson Controls International ein neues, hochmodernes Brandschutz-Trainingszentrum eröffnet.

Nächtlicher Großbrand einer Fabrikanlage in einem Industriegebiet. Prävention und Schulungen helfen, Milliardenschäden zu vermeiden. (Foto: © fabrus – stock.adobe.com)
Nächtlicher Großbrand einer Fabrikanlage in einem Industriegebiet. Prävention und Schulungen helfen, Milliardenschäden zu vermeiden.
(Foto: © fabrus – stock.adobe.com)

Feuer ist die zweithäufigste Ursache für Sachschäden und Betriebsunterbrechungen – übertroffen nur von Überschwemmungen. Jedes Jahr verursachen Brände weltweit versicherte Schäden in Milliardenhöhe, warnt Zurich Resiliance Solutions. Eine entscheidende Stellschraube im Kampf gegen drohende Feuersbrünste sind Prävention und Schulungen. „Es gibt viele Faktoren, die einen Brand in einer Fabrik, einem Bürogebäude oder einem Lager auslösen können“, erklärt Paulos Asbe, Head of Zurich Resilience Solutions in Deutschland. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Kunden Schäden vorzubeugen.“ Dafür führt die operative Einheit der Zurich Versicherung mit Fokus auf Risikoprävention jährlich über 60.000 Begehungen weltweit durch.

Effektiven Brandschutz praxisnah erfahren

 

Jetzt hat Zurich Resiliance Solutions ein neues, hochmodernes Brandschutz-Trainingszentrum im niederländischen Enschede eröffnet. Kooperationspartner ist Johnson Controls International, ein weltweit führenden Anbieter von Lösungen im Bereich des Brandschutzes. Im neuen TechXchange Fire Suppression Center erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer praxisnahes Lernen. Denn: Stationärer Brandschutz und -unterdrückung sind die effektivsten Wege, um ein Unternehmen vor schwerwiegenden finanziellen, betrieblichen, rufschädigenden und rechtlichen Folgen zu schützen, die ein Brand mit sich bringen kann.

Die Experten von Zurich im TechXchange Fire Extinguishing Center bieten maßgeschneiderte Kurse für Kunden aus einer Vielzahl von Branchen an. Dabei profitieren die Teilnehmer von einer fortschrittlichen, praxisorientierten Schulungsumgebung – unter anderem mit einer vollständigen Sprinkleranlage, einem speziellen Gefahrenraum für industrielle Brandgefahrszenarien, einer Großküchenausstattung mit Löschanlagen sowie Vorführungen von Wassernebel- und Gaslöschtechnologien.

Training auf einem neuen Level

 

Das Unternehmen nutzt das Trainingszentrum außerdem, um das Know-how der eigenen Risiko-Ingenieure kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die mehr als 160 Brandschutzspezialisten der Gruppe nehmen an intensiven, zweiwöchigen Schulungen teil, die von internen Experten der Zurich konzipiert und durchgeführt werden. „Mit unserem neuen Zentrum heben wir Brandschutz-Training auf ein neues Level und stärken die Kompetenz unserer Teams. So können wir fundiertes Risikomanagement bieten und unseren Kunden konkrete, umsetzbare Empfehlungen an die Hand geben“, so Asbe.

 


Weitere Artikel

Listing

04.06.2026 Branche

Signal Iduna setzt auf KI, Vorsorge und Vertriebskraft

Rekordneugeschäft, Milliardenziele und neue Chancen für Vermittler: Bilanz und Ausblick der Signal Iduna Gruppe fallen positiv aus. Der Konzern befindet sich mit seiner Strategie „Momentum 2030“ auf Kurs.

> weiterlesen
Listing

03.06.2026 Branche

Nürnberger aus dem Gröbsten raus

Der angeschlagene Traditionsversicherer hat sich unter das Dach der Vienna Insurance Group gerettet – und blickt auf ein ordentliches Geschäftsjahr zurück.

> weiterlesen
Listing

22.05.2026 Branche

Starkes Beitragsplus: ARAG überspringt Drei-Milliarden-Marke

Das Geschäftsjahr 2025 lief für den Rechtsschutzversicherer ARAG erneut erfolgreich. Mit Bruttobeitragseinnahmen von 3,16 Milliarden Euro performte der Konzern noch besser als zunächst erwartet. Auch beim Jahresüberschuss verbuchte das Haus – nach einem Minus im Vorjahr – ein deutliches Plus. ARAG-Chef Dr. Renko Dirksen spricht bei der Vorstellung der Bilanzzahlen von einer „souveränen Performance“.

> weiterlesen