25.11.2019 Studien | Tests

Cyberschutz im 5.0-Standard

AXA erweitert ihre Cyberdeckung für Firmenkunden aus dem Bereich KMU. Dank sieben Bausteinen kann die Deckung stark individualisiert werden.

Schutz vor Betrug, Epressung oder Datenklau  – das Produkt der AXA soll alle Cyber-Risiken abdecken. (Foto: Pete Linforth/Pixabay)
Schutz vor Betrug, Epressung oder Datenklau  – das Produkt der AXA soll alle Cyber-Risiken abdecken.
(Foto: Pete Linforth/Pixabay)

Die Idee.

AXA hat ihre Cyberversicherung ByteProtect weiterentwickelt und richtet sich mit der Version 5.0 an Industrie- und Firmenkunden in der Sparte kleinerer und mittlerer Unternehmen. Dieser Trend ist derzeit im Markt verstärkt zu beobachten. Das Produkt bietet einige Innovationen und Leistungserweiterungen. ByteProtect 5.0 soll abhängig vom tatsächlichen Bedarf durch wählbare Produktbausteine eine individuellere Absicherung für IT- und Cyberrisiken ermöglichen. Eine erste Bedarfsermittlung ist online über den „AXA Risiko-Check IT“ möglich.

Die Highlights.

Das neue Produkt vermeidet durch den modularen Aufbau unnötige Mehrfachversicherungen. Firmenkunden profitieren von einer Ausweitung der Betriebsunterbrechungsversicherung. Hierbei sind auch Rückwirkungsschäden und Ausfälle wegen technischer Störungen, beispielsweise bei Cloud-Computing, mitversichert. Zudem entfällt künftig die Selbstbeteiligung des Versicherungsnehmers, falls sich der Schaden innerhalb von 48 Stunden beheben lässt. Eine offene Vermögensschadendeckung ist im Cyberhaftpflicht-Baustein berücksichtigt. Betrugsschäden sind ebenfalls umfassend mitversichert. Neu ist hier der Schutz bei Täuschungsschäden ohne Hackerangriff auf die EDV-Systeme des Unternehmens. Ein zentrales Cyberteam der AXA steht rund um die Uhr für Beratung und Schadensabwicklung zur Verfügung. Nützlich sind auch die klar definierten Obliegenheiten, durch die der Versicherungsnehmer weiß, was AXA von ihm erwartet.

Die Bausteine.

AXA-Kunden können ihre Cyberabsicherung nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen (siehe Grafik). Der Baustein Betriebsunterbrechung (Ertragsausfall) gewährt Schutz, wenn Daten, Programme, Netze oder externe IT-Dienste nicht zur Verfügung stehen. In diesen Fällen übernimmt AXA die laufenden Kosten und den entgangenen Gewinn. Sollte ein Befall der EDV mit Schadsoftware, Wirtschaftsspionage oder Manipulation vorliegen, trägt der Versicherer die Kosten für die Sachverständigen-Untersuchung, Beratung, Datenwiederherstellung/-bereinigung sowie mögliche Haftpflichtansprüche. Beim Baustein Datenschutzverletzung sind die Kosten für IT-Forensik, die rechtliche Beratung und behördliche Meldeverfahren abgedeckt. Das Modul Reputations- und Krisenmanagement deckt Kosten für die Krisen- und Rechtsberatung sowie für gerichtliche Maßnahmen zur Klage auf Unterlassung und für externe Kommunikationsmaßnahmen ab. Auch vor Internet-Betrug kann geschützt werden, konkret vor dem durch einen vorsätzlichen und rechtswidrigen Hackerangriff eingetretenen unmittelbaren Betrugsschaden. Selbst ein Schutz vor Erpressung ist optional möglich.

Das Special.

Für kleinere Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu zehn Millionen Euro liefert AXA mit ByteProtect Kompakt ein spezielles Produkt, das mit einer eigenen Preisstaffelung und angepassten Deckungssummen aufwartet. Es enthält alle Bausteine des Hauptprodukts.

So können Kunden ihren Cyberschutz zusammenstellen: Aus sieben Bausteinen können Versicherte ihre individuelle Abdeckung zusammenstellen. Alle bekannten Cyberrisiken sind berücksichtigt. (Quelle: AXA)
So können Kunden ihren Cyberschutz zusammenstellen: Aus sieben Bausteinen können Versicherte ihre individuelle Abdeckung zusammenstellen. Alle bekannten Cyberrisiken sind berücksichtigt. (Quelle: AXA)

AXA

  • Die AXA-Konzern AG ist der in Deutschland tätige Unternehmensteil der französischen AXA-Gruppe.
  • Beitragseinnahmen von 10,7 Milliarden Euro (2018)
  • 16 Millionen Versicherungsverträge
  • ca. 9000 Mitarbeiter
  • Die Exklusivorganisation ist der größte Vertriebsweg innerhalb des Konzerns mit 4249 Vermittlern.

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